Wassertoffinfusionen können ihrem Körper auf verschiedenen Wegen helfen:

Molekularer Wasserstoff wird in der Forschung als potenziell therapeutischer und prophylaktischer Ansatz gegen verfrühten Zelltod (antiapoptotisch), entzündliche Prozesse (antiinflammatorisch) und zellulären Stress (antioxidativ) untersucht. Die bisherigen Daten deuten darauf hin, dass Wasserstoff diese Prozesse modulieren kann; eine gesicherte Wirksamkeit für alle genannten Anwendungsgebiete besteht jedoch nicht.

Wir möchten ihnen gerne ein paar Hintergrundinformationen geben und wie sie von dieser Therapie profitieren können.

Jeden Tag altern unsere Zellen spontan aber auch durch äußere Einflüsse (unter anderem Hitze, UV-Strahlen, Röntgenstrahlung, kosmische Hintergrundstrahlung und mehr) und es entstehen dadurch vermehrt schädliche freie Radikale. 

Zellulärer Wasserstoff kann dazu beitragen, bestimmte freie Radikale zu neutralisieren und so oxidativen Stress zu mindern.
Wasserstoff wird deshalb in der wissenschaftlichen Literatur zunehmend als natürlicher Radikalfänger beschrieben, der zelluläre Prozesse beeinflussen kann.

Sauerstoff kennt jeder.
Sauerstoff braucht jede Zelle, aber zu viel davon ist schädlich. Hohe Sauerstoffkonzentrationen stressen die Zelle, beschleunigen Altersprozesse und die Zelle stirbt irgendwann sogar ab.
Auch bei normalen Sauerstoffkonzentrationen passieren diese Prozesse – wenn auch viel langsamer.
Als Verursacher gelten „freie Radikale„.
In jeder unserer 100.000.000.000.000 (Billionen!) Zellen ist eine kleine Fabrik, dort werden wie in einer kleinen Firma jeden Tag Produkte angeliefert, verarbeitet, produziert. 
Dabei entstehen Abfälle, wie in einer Fabrik auch. 

Unter anderem sind dies freie Radikale.
Ganz spontan, aber besonders unter der Einwirkung von Hitze, UV-Strahlen, Röntgenstrahlung (auch aus dem Weltall) und andere Einflüsse entstehen vermehrt schädliche, freie Radikale.

Wie kann man diese freien Radikale aus Zellen entfernen wenn sie dort doch ständig als Abfallprodukte des Stoffwechsels oder infolge kosmischer Strahlung entstehen?
Es gibt einen sehr guten, natürlichen Radikalfänger – Wasserstoff.
Wasserstoff neutralisiert in der Zelle diese freien Radikale.

Die Menge an verfügbarem Wassrestoff ist aber begrenzt, so dass der verfügbare Wasserstoff unter Umständen nicht mehr ausreicht, die freien Radikale zu neutralisieren.
Ein Missverhältnis zwischen vermehrt auftretenden, freien Radikalen und zu wenig Wasserstoff kann dazu führen, dass diese freien Radikale eine Zelle so unter Stress setzen, dass es der Zelle schlecht geht und die Zelle schließlich sogar verfrüht ihr eigenes Ableben einleitet (Apoptose). Verfrühte Apoptose lässt uns vorzeitig altern, kann krank machen weil sie die Haut und andere Organe schädigt. 


Hier setzt unsere Therapie, die Infusion von mit Wasserstoff angereicherten Lösungen, an.

Ziel ist es, ein bestehendes Ungleichgewicht zwischen oxidativem Stress und verfügbaren Radikalfängern zu beeinflussen und so die Zellen bei der Bewältigung von Stressoren zu unterstützen. Ob dies im individuellen Fall zu einer spürbaren Besserung führt, lässt sich vorab nicht sicher vorhersagen.

Weil Wasserstoff das kleinste Element ist, kann er Zellmembranen leicht passieren und bis in zelluläre Strukturen, einschließlich der Erbsubstanz, vordringen. Dort kann er schädliche Radikale abfangen und ergänzt andere Antioxidantien wie zum Beispiel Vitamin C.
In manchen experimentellen Arbeiten zeigt sich, dass Wasserstoff bestimmte Bereiche erreicht, die für größere Moleküle schwerer zugänglich sind; daraus lässt sich jedoch keine generelle Überlegenheit gegenüber anderen Antioxidantien ableiten.

Wasserstoff ist extrem flüchtig. Orale und inhalative Anwendungen können zwar zur Wasserstoffzufuhr beitragen, erreichen jedoch je nach Anwendung und Technik teilweise nur begrenzte Konzentrationen.
Studien deuten darauf hin, dass die intravenöse Gabe höhere und besser steuerbare Konzentrationen im Blut erzeugen kann. Welche Anwendungsform im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von der Fragestellung, den Vorerkrankungen und den Zielen der Behandlung ab.

Hinweis
Die beschriebenen Wirkungen und Anwendungsgebiete der Wasserstoffinfusion basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, Studien und Erfahrungen aus unserer Praxis. Sie ersetzen keine leitliniengerechte Standardtherapie.
Die dargestellten Effekte können im Einzelfall auftreten, sind aber nicht garantiert. Eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgt stets im persönlichen ärztlichen Gespräch.

Wenn Sie prüfen möchten, ob Wasserstoffinfusionen in Ihrem Fall eine sinnvolle Ergänzung sein können, vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin in unserer Praxis.

In Ruhe besprechen wir Ihre Situation, vorhandene Befunde und bisherigen Therapien und klären, ob und wie Wasserstofftherapie verantwortungsvoll eingesetzt werden kann:

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